Die Wolga Kosaken kommen wieder

Am Mittwoch, dem 2. September lädt die evangelische Kirchengemeinde um 20 Uhr zu einem Konzert in die Gadebuscher Kirche St. Jakob und St. Dionysius ein. Zu Gast sind einmal mehr die „Original Wolga Kosaken“. Sie wollen die Besucher wieder mit ihrer grandiosen Stimmgewalt, ihren schwarzen Bässen und den klaren Tenören erfreuen und präsentieren ein Programm aus dem großen Schatz russischer Lieder. Dazu kommt die Besonderheit dieser Gruppe. Das Ensemble singt nicht nur. Alle Sänger spielen auch Balalaika, Dombra oder Bajan und so wird das Konzert durch virtuose Instrumentalstücke ergänzt. Aber natürlich kommen alle Freunde russischer Musik, die sich auf Lieder wie „Abendglocken“, „Steppe ringsumher“, „Die 12 Räuber“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“ freuen, auf ihre Kosten.
Zu hören sind an diesem Abend Gesänge der russisch – orthodoxen Kirche, Vertonungen alter Legenden und Volkslieder aus der ehemaligen Heimat der „Wolga Kosaken.“
Da es eines der ersten Konzerte in der Coronazeit ist, bitten wir darum, möglichst den Vorverkauf im Büro der Kirchengemeinde (Platz der Freiheit 1, Tel: 03886/2510) und in der Buchhandlung Schnürl & Müller (Wollbrügger Str. 8, Tel: 03886/40266) zu nutzen. Zurzeit können nur 60 Besucher in die Kirche gelassen werden. Bei Bedarf, also wenn die Karten vorher ausverkauft sind, wird es um 18 Uhr eine weitere Vorstellung geben. Natürlich gelten für diesen Abend die Abstands- und „Coronaregeln“.
Die Karten kosten im Vorverkauf 17 € und an der Abendkasse sind dann eventuelle Restkarten für 20 € erhältlich.
Alle Freunde russischer Gesangskunst und erfrischender Instrumentalmusik sind herzlich eingeladen.

Und hier einiges über das Ensemble

Flüchtlinge, die dem Schrecken der Revolution und seine Folgen in der Sowjetunion entkommen konnten, gründeten im Exil Chöre, die Gesänge ihrer orthodoxen Kirche und vor allem die alten Legenden und Volkslieder ihrer Heimat vor dem Vergessen bewahrten und sich damit ein wichtiges Stück Heimat in der Fremde schufen.

Einer dieser großen Chöre war der WOLGA KOSAKEN CHOR, der 1933 im Exil gegründet, seitdem ununterbrochen auf den Bühnen und in den Kirchen Europas Gastspiele gab. Eine Besonderheit bis heute: die Wolga Kosaken sind die Einzigen, die seit jeher ihr Publikum nicht nur durch die eindrucksvolle Kraft ihrer Stimmen, sondern auch durch die virtuose Beherrschung der Typisch russischen Instrumente, Prim-Balalaika, Alt-Balalaika, Dombra und Bass Balalaika zu begeistern wussten.

In den 70er Jahren wurde der große Chor zu einem Ensemble umgebildet. Die Leitung liegt seit Jahren in den bewährten Händen von Alexander Petrow, der auch mit erklärenden Worten in Deutscher Sprache durch das Programm führt.

Als großer Chor und als Ensemble haben die WOLGA KOSAKEN die Welt bereist und auf allen Kontinenten ihr Können unter Beweis gestellt. ·

Mächtige Stimmen werden Sie in das alte Russland entführen, Russische, Gesänge der orthodoxen Kirche und Volkslieder, Chor und Sologesang, Balalaikaklänge offenbaren Ihnen die ,,Russische Seele“. Unter vielen anderen im Repertoire (in russischer Sprache): Werke von Rimskij Korsakow 1844 -1908 / Dimitri Bortnjanskij 18 Jhd./_Gavriil Lomakin 1811-.1885 / Aleksej Lvov 1799 – 1875 / A. Fateev 19. Jh. / A. Kastalskij 1896 – 1926 sowie beliebte Volkslieder und Instrumentalstücke. Abendglocken, Eintönig erklingt das Glöckchen, Schwarze Augen, Steppe ringsumher, die 12 Räuber, Stenka Rasin, ich bete an die Macht der Liebe, u.v.m. werden diesen Abend zu einem Erlebnis machen.

Die Wolga Kosaken (von der Homepage der Wolga Kosaken)

Die Wolga Kosaken (von der Homepage der Wolga Kosaken)

 

Leitung: Alexander Petrow

Ensemble: Maxim Kurtsberg (Tenor) Marian Majewski (Tenor) Bogdan Wolch (Tenor)
Alexander Petrow (Bass) Wasyl Romanow (Bariton) Lutschesar Peev (Bass)
Andrey Golski (Knopfakkordeon)
Instrumente: Prim Balalaika, Alt Balalaika, Bass-Balalaika, Dombra

 

 

 

Reformationstaler Nachprägung

Jetzt erhältlich