Veranstaltungen (intern)

30 Jahre Förderverein der Stadtkirche zu Gadebusch e.V. Feier am 25. Juni 2022

Vor der Feier wurde von vielen freiwilligen Helfern die Kirche leergeräumt und die Festtafel hingestellt. Diese Bilder waren für mich schon beeindruckend:

Foto: H. Meyer

Foto: M. Seibke

Foto: M. Seibke

 

 

 

 

 

 

Foto: M. Seibke

Der Vorstandsvorsitzenden Dr. Gerhard Schotte eröffnete die Feier und begrüßte die ca. 120 Gäste. Nach den Grußworten des Bürgermeisters Arne Schien und des Pastors Christian Schnepf hielt Dr. Schotte dann die Festansprache.

Hier einige Schwerpunkte der Rede des Vorstandsvorsitzenden:

  • Rückblick auf die Gründungszeit des Vereins Anfang der 90er Jahre und die Initiatoren,
  • Geschichte unserer Kirche mit vielen spannenden Details bis in die 90er Jahre,
  • Sanierungen an der Kirche unter Führung des Architekten und Kirchenbaurats Gisbert Wolf bis heute,
  • Sponsoren / Stiftungen, die die Sanierung unterstützten,
  • Einiges zum Inventar der Kirche und seiner Geschichte und wie die Restaurierung erfolgte,
  • Personen, die großen Anteil an den Arbeiten hatten,
  • Danksagungen

Die Rede war so inhaltsreich, mitreißend und emotional, da ist es jedem zu empfehlen, den ganzen Vortrag zu lesen, der zum Download bereitsteht.

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Während der anschließenden Kaffeepause gab es sehr viele Gespräche zwischen den Mitgleidern des Fördervereins und den Gästen, insbesondere denen, die mal vrschiedene Positionen im Förderverein und in der Stadt innehatten.  Alle freuten sich, mal wieder in so großer Runde zusammen zu sein.

Foto: M. Seibke

Foto: M. Seibke

 

 

 

 

 

 

 

Von einigen Gäste wurden dann noch sehr interessante Beiräge geleistet. Frau Lübbert als eine der Initiatoren der Fördervereins soll hier besonders erwähnt werden.  Viel wurde über die Vergangenheit des Vereins, aber auch über die Zukunft geredet. Es erfolgte die Enthüllung des Epitaphen des Gadebuscher Bürgermeisters Heinrich Rassow, das durch Hochschule Dresden restauriert wurde. Frau Schauerte aus Dresden erzählte viel Interessantes dazu.

Zwischen den einzlnen Beiträgen gab es immer wieder musikalische Highlights. Dafür veantwortlich zeichneten u.a. unsere Kantorin, Frau Anette Burmeister, die Geschwistre Schnepf, Familie Joop, Konfirmanden und der Kantoreichor.

Für Interessenten gab es abschließed noch eine kleine „Aftershowparty“.

Für alle war es eine gelungene Feierstunde.

Hier noch einige Bilder (Fotografiert von Manfred Seibke) und abschließend ein Interview von Hartwig Meyer mit den Vorstandsvorsitzenden, Dr. Gerhard Schotte.

 

 

 

 

 

 


Interview mit Dr. Gerhrd Schotte

Wodurch wurde dein Interesse als inzwischen ehemaliger Zahnarzt für die Geschichte Mecklenburgs im Allgemeinen und für die der Stadt Gadebusch und ihrer Kirche geweckt? Womit hat es begonnen?
Dr. Grehard Schotte (GS): Während meiner Schulzeit hat mich insbesondere mein Lehrer Herr Bodo Körner mir seinem großen Wissen über die Geschichte Mecklenburgs und Gadebuschs insbesondere stark beeindruckt. Diese Geschichte war unheimlich spannend für mich. Dann habe ich das Buch „Pascholl“ von Carl Beyer gelesen. Die Geschichte spielt in Gadebusch während der französische Besatzung am Anfang des 19. Jahrhunderts und hat mich stark beeindruckt.
Als gläubiger Christ habe ich durch die Kirche auch viel über die Geschichte unserer Stadt erfahren, was mich ebenfalls geprägt hat.

Was verbindet dich mit der Kirche zu Gadebusch, was macht sie für die so einzigartig?
GS: Die romanische Kirche in Gadebusch ist die älteste Stadtkirche in Mecklenburg. Sie hält einige Rekorde wie z.b. die längsten und ältesten Dachbalken (16 m, 1203 geschlagen). Ich habe Ehrfurcht vor so einem Gebäude.
Kirchenbau und Stadtgründung 1225 gehen einher mit der Entstehungsgeschichte Mecklenburgs. Kirchen wurden in den Orten immer zuerst gebaut und erzählen eine lange Geschichte. Die Ziegel vermitteln eine echte Backsteinromantik, Das Brennen der Ziegel hat eine lange Geschichte und eine eigene Kultur
Die Kirchen vermittelten und vermitteln immer noch Verbindungen zu anderen Ländern. In der Geschichte finden sich viele Herzöge und Kirchenobere, die oftmals sehr viel Gutes für unser Land getan haben.

Wenn ich ein Tourist in Gadebusch wäre, was würdest du mit in de Kirche als erstes und wichtigstes zeigen?
Ich finde, die Kirche als Ganzes ist das Entscheidende. Und für mich ist es wichtig, zu wissen, woher der Tourist kommt, um dann den Bezug zur Heimat des Touristen herzustellen. Unsere Kirche hat so viel zu bieten, dass dies meist gelingt.

Welches sind die Quellen für dein umfangreiches Wissen diesbezüglich?
Da sind erst mal Bücher zu nennen, ich bin immer auf der Jagd nach alten Büchern über Mecklenburg und Gadebusch. Auch alle diesbezüglichen Neuerscheinungen verfolge ich. Viele Broschüren, Flyer und andere Veröffentlichungen bringen vertiefende und manchmal auch neue Informationen.

Ich weiß, wie du für unsere Stadt und insbesondere die Kirche brennst. Wo nimmst du diese Kraft und Energie her, die dein ganzes Engagement erfordert?
Für das, was man gerne tut, dafür findet man Zeit und Kraft. Ich muss inzwischen aufpassen, dass ich mich nicht verzettele, dass ich mich auf das wichtige konzentriere.
Wenn man oft nachgefragt wird, gibt einem das auch ein gutes Gefühl.

Gibt es in der Kirche Verbindungen zwischen der Geschichte und der Moderne?
So direkt gibt es dies nicht. Ja, wir haben einige neue Bleifenster auf der Westseite, die aus meiner Sicht aber sehr gut in das Gesamtbild der Kirche integriert sind. Es wurden z.B. die alten liturgischen Farben weiß, rot, grün und violett benutzt.
Und dann wurde ja vieles mit modernen Mittel restauriert, aber immer, um die einstigen Originalzustand möglichst wieder herzustellen.

Die Festveranstaltung zu 30. Jahrestag der Gründung des Fördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch war aus meiner Sicht eine sehr gelungene und erfolgreiche Veranstaltung und für die ganze Stadt ein wichtiges, herausragendes und über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlendes Ereignis. Wie schätzt du diese Veranstaltung ein, als Hauptorganisator, Hauptredner und Moderator bzw. Gastgeber ein?
Ich glaube, es war eine sehr niveauvolle, festliche und lockere Feier. Sie war die Höhepunkt in den 30 Jahren, seit dem der Förderverein besteht. Die Anwesenheit von 4 Bürgermeistern (Arne Schlien, Ulrich Howest, Ingrid Schafranski und Rudolf Pieper) und 5 Pastoren stellen eine hohe Würdigung dar.

Was waren aus deiner Sicht die Höhepunkte? Worüber hast du dich gefreut, worüber vielleicht ein bisschen geärgert?
Alle ehemaligen Chefs anwesend. Frau Lübbert als erste Vorsitzende hat über die ersten Jahre berichtet, über die Bedeutung von Fördervereinen damals, die bei uns im Osten noch nicht bekannt war und über die sehr erfolgreiche Mitgliederwerbung. Frau Ariane Beyer hat die Bauzeit begleitet. Wolfgang Joob als langjähriger Schriftführer hat jetzt die vielen Protokolle in Buchform zusammengefasst, worüber ich mich sehr gefreut habe. Stolz bin ich auch auf die guten Beziehungen zur Kunsthochschule Dresden. Professor Schulz hat dies durch seine Anwesenheit gezeigt und seine Mitarbeiterin Frau Schauerte durch durch ihren sehr interessanten Vortrag. Es war schade, dass Oberkirchenbaurat Gisbert Wolf als vielleicht der wichtigste Macher bei der Restaurierung unserer Kirche wegen Krankheit nicht dabei sein konnte.

In Vorbereitung der Feier wurde die Kirche gänzlich leer geräumt. Ich musste dann daran denken, wie groß´diese unserer Kirche eigentlich ist, wobei groß nicht nur räumlich gemeint ist. Und ich dachte daran, dass vor lange Zeit die Kirche grundsätzlich leer war, die Besucher grundsätzlich gestanden haben. Welche Gedanken hattest du? Ich denke dabei auch an das Bild, auf dem du ganz alleine in der großen, leeren Kirche stehst.
Selbst ein großer Mann ist in dieser Kirche ganz klein und voller Demut.

Was sind die nächsten Aufgaben bei der Restaurierung unserer Kirche und wann und wie werden diese angegangen? Welche Aufgaben kommen dazu auf den Förderverein zu?
Demnächst steht die Sanierung des Turms an. Die Finanzierung ist bereits geklärt. Am Mauerwerk der Westseite ist das Mauerwerk noch zu sanieren. Die Restaurierung des Epitaph ist noch nicht abgeschlossen. Der Wert der bisherigen Arbeiten für das Epitaph beläuft sich auf ca. 60.000 €, wovon der Förderverein jedoch nur ca. 10.000 € bezahlt hat. Der Rest wurde über 3 Stiftungen finanziert.

Was sind deine persönlichen Ziele? Was möchtest du noch erreichen?
Ich bin zufrieden mit dem was ich erreicht habe.

Welche Wünsche hast du für dich, die Kirche, die Stadt?
Ich bin sehr zufrieden und auch stolz, dass ich mithelfen durfte, unsere Kirche zu erhalten.

H. Meyer

Bericht über die Jahrshauptversammlung 2021

Die Jahreshauptversammlung fand am Dienstag, dem 12. Oktober 2021 um 19:00 Uhr in der Alten Stellmacherei statt. Es wurde nach folgender Agenda verfahren:

  • Begrüßung
    Gut 20 Mitgleider des Förderverein wurden vom Vorstitzenden Dr. Gerhard Schotte begrüßt.

    Der Vorsitzende Dr. Gerhard Schotte

  • Rechenschaftsbericht
    Der Vorsitzende die letzten 2 Jahre:

    • Die Bleifenster in der Kirche wurden angebracht.
    • Mit der Restaurierung des Epitaphs von dem Bürgermeister Heinrich Rassow als einziges Barock-Werk in unserer Kirche wurde begonnen und das Bild wurde im Juli 2021 fertig. die weiteren Teile des Epigraphs sind in Arbeit.
    • 2019 wurde die Beleuchtung der Kirche an der Westseite fertg, im Februar auch die Nordseite. So ist die Kirche von allen Seite nachts sehr gut sichtbar.
    • Die Kirche wurde vom Mitgleid des Bundestages, Herrn Junge, besucht.  er wurde von Frau Tegtmeier begleitet, Mitglied des Landtages MV. Es wurde sich über den Zustand der Kirche und die nächste Aufgaben ausgetauscht.

      Anke Hanft leitete dei Versammlung

    • Der FV orfanisierte eine plattdeutsche Lesung mit Horst Hasselmann, einem ehemaligen Gadebuscher.
    • Aktuell wird in einer Berliner Gießerei ein Kruzifix für unsere Kirche gegossen, dass der Ehrenvorsitzende Gisbert Wollff beauftragt hat.
    • 2022 werden wir am 25.Juni das 30-jähriges Jubiläum der Gründung des FV feiern.
  • Finanzbericht:
    Die Kämmerin, Frau Beate Schotte erstattete den Finanzbericht.

    Unsere Kämmerin Beate Schotte

  • Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses
    Die Rechnungsprüfungskommision erteilte dem Vorstand für 2019 Entlastung.
  • Entlastung des Vorstandes für 2020
    Der Vorstand wurde für 2019 einstimmig entlastet.
  • Der Friedhof unserer Stadt mit seinen Besonderheiten.

Im jährlichen kulturellen Teil der Versammlung wurde über den Friedhof der Stadt Gadebusch berichtet.

Erst berichtet Hartwgi Meyer als 2. Vorsitzende des Vorstandes über einige Fragen der Friedhofskultur an Hand älterer und jüngerer Satzungen der beiden Gadebuscher Friedhöfer, dem kirchlichen und dem städtischen. Es wurde Visionen eines gemeinsamen Freidhofspark unserer Stadt dargestellt.

Dr. Gerhard Schotte berichtet3e dann über 7 besondere Gräber und deren Geschichte, deren Pflege udn deren Zukunft auf unserem Friedhof. ANwesend war Herr Boye als ein Vertreter der Familie Boye, die eines der größten Gräber auf dem Friedhof besitzt und pflegt.

Jahrshauptversammlung 2020

Wegen der Corona-Pandemie kann die Jahreshauptversammlung 2020 nicht stattfinden. Stattdessen hat der Vorstand entschieden, einen Brief an alle Mitglieder des Fördervereins zu schicken. Dieser Brief wird einen Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2020 enthalten. Das Protokoll der Kassenprüfung ist Bestandteil dieses Briefes.

Auf der Sitzung am 16. März 2021 hat der Vorstand entschieden, im Herbst (je nach Coronalage) die nächste Hauptversammlung durchzuführen. Hier werden Rechenschaftsbericht, Finanzbericht und Prüfungsbericht für die Jahre 2019 und 2020 vorgelegt und über die Entlastung des Vorstandes für die Jahre 2019 und 2020 entschieden. Alle Mitglieder des Fördervereins werden rechtzeitig eine Einladung mit der Tagesordnung erhalten.

Bericht über die Jahrshauptversammlung 2019

Alle Mitglieder unseres Fördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch waren zu unserer Jahreshauptversammlung am 29. November 2019 um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus, Platz der Freiheit eingeladen. Es waren dann etwas mehr als 30 Mitglieder anwesend. (Der letzte Punkt der Agenda reizte wohl auch).

Folgenden Punkten wurden abgearbeitet:

  1. Begrüßung und Wahl des Versammlungsleiters: Durch die Versammlung führte Anke Hanft.
  2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes: 
    Der kommissarische Vorstandsvorsitzende Herr Dr. Schotte berichtete u. a. über folgende Aktivitäten im Berichtszeitraum:
    – Die Freiwillige Feuerwehr hat unbürokratisch bei einigen Dacharbeiten geholfen.
    – Die gute Zusammenarbeit mit dem Gymnasium wurde fortgesetzt. Als Ausdruck dessen gab der Schulchor ein Konzert in der Kirche.
    – Eine Broschüre über die Tauffünte wurde herausgegeben und ist beim FV erhältlich.
    – Wichtige Einnahmequellen im Berichtszeitraum waren: Spenden, Beihilfen der Stadt, Einnahmen während der Veranstaltungen in der Kirche.
    – Geld ausgegeben wurde vor allem für Folgendes: Rahmen für den Stammbaum, Außenbeleuchtung, Öltafelbild, 53 Stühle, Elektroarbeiten in der  Kirche (Anleuchten der Bilder), Arbeiten an der Fenstern (Fensterrose und in der Königskapelle), Renovierung den Epitaphen des Bürgermeisters Rossow.
  3. Finanzbericht:
    Frau Margrit Kuprat berichtete über die Einnahmen und Ausgabe in den verschiedenen Kategorien im Berichtszeitraum 2018
  4. Prüfbericht: Frau Tiedt berichtete über die Finanzprüfung 2019 und empfahl, den Vorstand zu entlasten.
  5. Entlastung des Vorstandes:
    Aufgrund des Rechenschaftsberichts und des Finanzberichtes wurde der Vorstand einstimmig für den Berichtszeitraum (2018) entlastet.
  6. Wahl des Vorstandes: In den Vorstand wurden gewählt:
    Vorsitzender: Dr. Gerhard Schotte
    1. Stellvertreter (und zuständig für den Internetauftritt): Hartwig Meyer
    2. Stellvertretender und Schriftführer: Wolfgang Joop
    Schatzmeisterin: Beate Schotte
    Beisitzer: Hans-Joachim Borkwardt, Anke Hanft, Margrit Kuprat, Reiner Sterzik.
  7. Vortrag von Dr. Gerhard Schotte zum Thema: Mecklenburgischer Fürstenstammbaum bis 1578

    Anhand des Stammbaumes aus der Königskapelle und mit sehr vielen Bildern erläuterte Dr. Schotte, wann welche Fürsten wie agierten, erzählten sehr spannend über viele Hintergründe und Machtspiele in Mecklenburg. Die große Rolle von Gadebusch war ein wichtiges Ergebnis und auch die Verbindungen zwischen Gadebusch  und Schweden. Für mich ein beeindruckender Vortrag, zumal frei vorgetragen! Danke, Gerhard!

Gadebuscher Wappen für ganz Mecklenburg

Herzog Christoph mit Frau Editha – Bauherren des Gadebuscher Schlosses

Johann Albrecht I. – tat viel Gutes für Mecklenburg

kleiner und lesbarer Ausschnitt des Stammbaumes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht über die Jahrshauptversammlung 2018

Alle Mitglieder unseres Fördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch waren zu unserer Jahreshauptversammlung am 13.November 2018 um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus, Platz der Freiheit eingeladen. Es waren dann etwas mehr als 20 Mitglieder anwesend. Das war gut.

Folgenden Punkten wurden abgearbeitet:

  1. Begrüßung und Wahl des Versammlungsleiters:
    Durch die Versammlung führte Hartwig Meyer.
  2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes:
    Der Vorstandsvorsitzende Herr Sterzik berichtete u. a. über folgende Aktivitäten im Berichtszeitraum:
    – Ein neuer Schaukasten wurde vor der Kirche aufgestellt,
    – Der Rahmen für einen Stammbaum der Mecklenburger Herzöge wurde nach Gadebusch geholt und hängt in der Königskapelle.
    – Die Strahler zur Beleuchtung der äußeren Kirche wurden angeschafft und montiert.
    – Die „kleine“ Tauffünte wurde restauriert und steht in der Königskapelle.
    – Das Rundfenster wird jetzt von innen angestrahlt, auch tagsüber.
    – Die notwendigen Aktivitäten zur Restaurierung des Tafelbildes in der Königskapelle wurde initiiert und gestartet.
    In der Diskussion kam der Vorschlag, der Kirche insbesondere bei besonderen Veranstaltungen feierlicher zu gestalten, z.B. durch Kerzenständer. Der Vorstand wird dies prüfen und ggf. realisieren.
  3. Finanzbericht:
    Herr Dr. Schotte berichtete über die Einnahmen und Ausgabe in den verschiedenen Kategorien im Berichtszeitraum 2017 und durchgeführte Prüfungen.
  4. Entlastung des Vorstandes:
    Aufgrund des Rechenschaftsberichts und des Finanzberichtes wurde der Vorstand einstimmig für den Berichtszeitraum (2017) entlastet.
  5. Information zur Änderung im Vorstand:
    Herr Sterzik muss aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz des Vorstandes abgeben. Als kommissarischer Vorstandsvorsitzender wurde einstimmig Herr Dr. Schotte gewählt. Die nächste turnusgemäße Vorstandswahl erfolgt 2019.
    Für seine 15-jährige Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender dankte Herr Dr. Schotte Herrn Sterzik. Neben den oben genannte Aktivitäten fielen in diese Zeit unter anderem folgende Maßnahmen und Anschaffungen, für deren Initialisierung und Realisierung Herr Sterzik maßgebend war:
    – Kerzentisch,
    – Restaurierung der Kanzel,
    – Restaurierung Opfertruhe,
    – Restaurierung der Bänke und die Anschaffung der Heizung darunter,
    – Montage des Triumphbogens,
    – Schrankrestaurierung im Pfarrhaus,
    – Einrichtung Raum der Stille,
    – Skulptur in der Königskapelle,
    – Beschallungsanlage;
    – Restaurierung des Bürgermeisterepirapfhs,
    – … .
    Lieber Reiner – vielen Dank, für das, was du geschafft hast, bleib uns bitte weiter treu!
  6. Vorschau auf die Vereinsarbeit 2019:
    Herr Dr. Schotte erzählte u.a. von folgenden Plänen:
    – Restaurierung des Öltafelbildes,
    – Benefizkonzert 2019 zusammen mit dem Gymnasium Gadebusch,
    – Reparatur der Kirchenglocken (noch 2018!).
    In der Diskussion wurde u.a. darauf hingewiesen, dass es gut wäre, wenn die Stufen zum Chor markiert werden würden.

Im Anschluss hörten wir einen Vortrag von Pastor Schnepf über seine Vikariatszeit in Dänemark. Dieser war sehr spannend. Wir erfuhren viel über die Kirche St. Petri in Kopenhagen, der ältesten Kirche dort, die auch die Kirche einer deutschen Gemeinde ist, ebenso wie die dazugehörende Schule daneben. Es war sehr interessant, zu hören, wie sie vor ca. 440 Jahren entstand, wie die Deutschen dort in dieser Zeit lebten, wie die Kontakte zur dänischen Krone waren. Herr Schnepf berichtete von den wichtigen Personen damals und auch später. Die Zeit von 1933 bis 1945 spielte hierbei auch eine wichtige Rolle. In der Diskussion gab es viele Fragen aus dem Publikum. Ein Mitglied unseres Fördervereins fragte, warum die Dänen zu den glücklichsten Menschen in Europa gehören. Seine Antwort fand ich sehr interessant, da kann man ihn aber selber nochmal fragen.

H.Meyer

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2017

Zur Versammlung am 14.11.2017 um 19:00 Uhr kamen ca. 40 Mitglieder und Gäste ins Gemeindehaus. Unser Vorsitzender Reiner Sterzik hielt den kurzen Rechenschaftsbericht des Vorstandes mit folgenden Inhalten:

  • 2017 war geprägt durch den 500. Jahrestag der Reformation. Hauptaktivität war die einzigartige Ausstellung über die Reformation in Deutschland, Mecklenburg und vor allem Gadebusch. Sie wurde unter dem Schirm des Fördervereins und der Stadt von Dr. Gerhard Schotte und Klaus Leuchtemann geschaffen. Der NDR stellte sei in einem 6-Minütigen Vortrag vor.
  • Am 16. und 18.11.2017 führte die Theatergruppe des Gymnasiums, der Chor des Gymnasiums und der Kantorei Chor der Kirchgemeinde eine Luther Dokumentation auf. 500 Zuschauer konnten begrüßt werden und waren begeistert. Die SVZ berichtete hier.
  • Im Juni gab es ein erfolgreiches Benefizkonzert, ebenfalls durch den Schulchor unseres Gymnasiums.
  • Auf der Westseite der Kirche wurde ein Außenstrahler installiert. Mithilfe der Stadt soll auf der Ostseite ebenfalls ein Strahler angebracht  werden.
  • Das Epitaph des Bürgermeister Rossow befindet sich in der Hochschule für Bildende Künste in Dresden zur Restaurierung.
  • Die Taufkuppe wurde zu Weihnachten 2016 eingeweiht.
  • Der Flyer für den Raum der Stille mit einem Gedicht von Maximilian Kase ist fertig.
  • Im September wurden Christa und Karl-Heinz Hubert verabschiedet. Beide wirkten sehr lange und sehr aktiv im Vorstand des Fördervereins mit.
  • Als Abschluß gab Reiner Sterzik eine Übersicht der nächsten Aktivitäten.

Dann wurde ein kurzer Finanzbericht gegeben. Damit konnte dann der alte Vorstand entlastet werden. Als neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Gerhard Schotte gewählt, Frau Margit Kuprat wurde Kassenwart und Hartwig Meyer wurde in der Erweiterten Vorstand als Verantwortlicher für den Internetauftritt gewählt. Den gesamten Vorstand sehen sie hier.

Auf dem Bild von links: H. Meyer, A. Hanft, R. Sterzik, M. Kuprat, Dr. G. Schotte

Der externe Beitrag wurde diesmal durch den Architekten Christoph Struck geleistet mit dem Vortrag über die Geschichte, Architektur und mögliche zukünftige Nutzung des Schlosses zu Gadebusch. Über den Inhalt des Vortrages informieren sich bitte auf den Webseiten des Fördervereins Renaissanceschloss und Museum e.V..

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