Passionsmusik

Bild von Passionssingern

Passionssingen um 1400

Evangelische Kirche Gadebusch St. Jakobs und Sr. Dionysius 
Samstag, den 17.März 2018 18 Uhr

Passionsmusik

Texte und Musik zur Passionszeit
Werke von J.S. Bach, H. Schütz, H. Distler

Gadebuscher Kantorei
Leitung und Orgel: Annette Burmeister

Im Bild sehen sie die Darstellung von drei singenden Geistlichen (um 1400). 
So hat man sich das Singen von Passionen ab dem 15. Jahrhundert aufführungspraktisch vorzustellen.

 

Wolga-Kosaken in Gadebusch

Am 28.12.2017 um 19:30 Uhr findet in der Kirche zu Gadebusch ein Konzert der Wolga-Kosaken statt. Sie sind herzlich eingeladen. „An den Ufern der Wolga“, unter diesem Motto steht das festliche Konzert. Mit grandioser Stimmgewalt, tiefen Bässen und klaren Tenören sowie Virtuose Instrumental-Solisten präsentieren die Wolga Kosaken ein ausgewähltes Programm aus dem Reichen Schatz russischer Lieder.

Mächtige Stimmen werden Sie in das alte Russland entführen. Russische, Gesänge der orthodoxen Kirche und Volkslieder, Chor und Sologesang, Balalaikaklänge offenbaren Ihnen die,,Russische Seele“. Unter vielen anderen im Repertoire (in russischer Sprache): Werke von Rimskij Korsakov (1844 – 1908), Dimitrij Bortnjanskij (18. Jahrhundert), Gavriil Lomakin (1811–1885), Aleksej Lvov (1799 – l875), A.Fateev (19.Jahrhundert) und A. Kastalskij (1896-1926) sowie beliebte Volkslieder und Instrumentalstücke.

Die Ausstellung „Mecklenburgischer Reformationstaler 1549“ wurde heute in der Stadtkirche Gadebusch feierlich eröffnet. In ihr wird die Zeit vor der Reformation in Europa, die Reformation in Deutschland, Mecklenburg und in Gadebusch erzählt. Initiator der Ausstellung ist Dr. Gerhard Schotte. Dem Gadebuscher galt dann auch der besondere Dank der gut 100 Besucher der Vernissage. „Es ist außerordentlich bemerkenswert, was hier durch Dr. Schotte und seine Mitstreiter entstanden ist“, sagte Dr. Andreas von Maltzahn. Besonders beeindruckte den Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern die gelungene Verbindung des globalen Ereignisses der Reformation mit der ortstypischen Geschichte. Fazit des Kirchenmannes: „Eine wunderbare Ausstellung.“ Die Geschichte der Reformation ist auf 21 Ausstellungstafeln in Text und Bild ersichtlich. Die Besonderheit, dass hier an der Radegast der Mecklenburger Reformationstaler im Jahr 1549 geprägt wurde, inklusive. Öffnungszeiten: bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

von Holger Glaner (Gadebusch-Rehnaer Zeitung: 08.06.2017)

Benefizkonzert

Ein vielfältiges Programm mit Gesang und Instrumenten stellten die Organisatoren des Benefizkonzertes des Gadebuscher Gymnasiums in der Stadtkirche auf die Beine. Eine kleine Premiere, denn zusammen mit den Jugendlichen sangen die Mitglieder des Probsteichores der Kirchgemeinde.

Da gab es Songs von Eric Clapton und Herbert Grönemeyer ebenso wie Stücke von Antonio Vivaldi und Niccolo Paganini. Der neue Pastor auf Zeit, Dr. Hartwig Kiesow,  begrüßte die Besucher. DR. Gerhard Schotte, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch betonte, dass es schon das dritte Mal ist, dass der Chor des Gymnasiums in der Kirche zu einem Benefizkonzert auftritt.

Er sei froh über die Verbindung von Schule und Kirche und weist schon auf die nächste Veranstaltung im November hin. Im Rahmen des Reformationsjahres wird die Theatergruppe des Gymnasiums unter Federführung von Herrn Stefan Bullrich ein Lutherstück präsentieren.

Am 7. Juni 2017 wird um 17 Uhr in der Stadtkirche Gadebusch die Ausstellung „Reformationstaler 1549″ eröffnet.

Auf 21 Stellwänden, mehreren Vitrinen und Objekten wird die Zeit vor der Reformation in Europa, die Reformationszeit in Deutschland, in Mecklenburg und auch in Gadebusch in interessanten Darstellungen erzählt. Im Mittelpunkt stehen der Reformationstaler von 1549 und die reformatorische Kunst der Terrakottaplatten des Gadebuscher Schlossportals. Auch das aktuelle Bestreben der Ökumene in unserer Region wird ein Thema sein. Darüber hinaus beteiligt sich unsere schwedische Partnerstadt Amal an dieser umfangreichen Ausstellung.

Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober zu sehen sein.

Öffnungszeiten: Di-So 10-12 und 14-16 Uhr

Reformationstaler von 1549

In der Kirchenzeitung, dem Evangelischen Wochenblatt der Nordkirche Nr. 5 erschien ein Artikel über den Reformationstaler von 1549.

Darin heißt es: Als in Mecklenburg die Reformation eingeführt wurde, ließ der Herzog einen Reformationstaler prägen. Hergestellt wurde er in der Herzoglichen Münzstätte zu Gadebusch. Nun ist eine Nachprägung erhältlich.

Die Nachprägung des Talers ist ein Beitrag des Fördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg Nord-West. Der Erlös des Verkaufs dient einem gemeinnützigen Zweck, der Restaurierung eines Öltafelbildes aus dem 16. Jahrhundert, das den mecklenburgischen Herzog und schwedischen König Albrecht III. (gest. 1412) mit seinem  Sohn Albrecht VII. zeigt.

Der Silbertaler (999 Silber) im Holzetui kostet 50,00 Euro und der altsiberfarben beschichtete Taler kostet im Holzetui 20,00 Euro.

Eine Abbildung des Talers ist in einem Artikel vom 23. Juni 2016 zu sehen.

 

Feierliche Verabschiedung

Mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedete die verbundene Kirchgemeinde Gadebusch-Groß Salitz-Roggendorf gestern Pastorin Ariane Baier. Nach 18 Jahren Dienstzeit wechselt Pastorin Baier an die Domgemeinde Schwerin. Propst Dr. Karl-Matthias Siegert (Wismar) würdigte ihren „hohen persönlichen Einsatz“, den sie für die Kirchgemeinde leistete. Jahre, in denen u.a. die drei Kirchen – Groß Salitz, Gadebusch, Roggendorf – eine bauliche Aufwertung erhielten und die Gemeinden aus dem daraus resultierenden gemeinschaftlichen Wirken die Kraft für neue Herausforderungen schöpften. „Ich bin davon überzeugt, dass diese Arbeit ihre Früchte auch im Nachgang weiter entfalten wird“, so Siegert. Persönlich und mit reichlich Emotionen verabschiedeten die Vertreter der Kirchgemeinderäte, der Förderverein der Kirche zu Gadebusch Ariane Baier mit besten Wünschen und Aufmerksamkeiten. Pastorin Baier bedankte sich für die entgegengebrachte Offenheit, Streitgespräche und für die gemeinsame Arbeit über die Kirchgemeinde hinaus bei der Stadt Gadebusch und den Menschen in der Region.

von Volker Bohlmann (Gadebusch-Rehnaer Zeitung vom 09.01.2017)

Die Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins Reiner Sterzik, Karl-Heinz Hubert und Gerhard Schotte überreichten  Pastorin Baier zum Abschied den Reformationstaler in Silber und ein Foto der Terrakotten vom Eingangsportal des Gadebuscher Schlosses.  Frau Baier hatte in der Mitgliederversammlung des Fördervereins im November über die biblische Bedeutung der Terrakotten einen interessanten Vortrag gehalten.

Die Gadebuscher Kirche hat ihr ältestes Inventarstück zurück, ein zirka 800 Jahre altes Taufbecken. Gerhard Schotte und Reiner Sterzik vom Förderverein der Kirche freuten sich über die Platzierung in der Königskapelle. Ein Selmsdorfer Unternehmen fertigte für das aus Kaltstein der Insel Gotland bestehende Becken eine Säule aus dem schwedischen Gestein. Am 2. Weihnachtsfeiertag erfolgt die Weihe mit anschließender Taufe.

Reformationstaler Nachprägung

Jetzt erhältlich