Und es war ein wunderschönes Fest. Am Umzug nahmen ca. 40 toll geschmückte Fahrzeuge und viele, viele Gadebuscher, die oft auch tradionelle Trachten trugen. In den verschiedenen Orten (Schlosshof, Parkplatz in der Kuhle, ehemalige Kleinsportanlage) war für jeden etwas dabei. Natürlich war auch unser Pastor, Herr Christan Schnepf dabei. Hier einige Bilder, aufgenommen von Manfred Seibke:

Am Sa, den 25.08. um 11:00 Uhr spielt in der Stadtkirche Gadebusch das Alte Musik-Duo i bassi parlanti mit musikalischen Freunden unter dem Motto „Merry England“ englische Renaissance- und Barockmusik zugunsten der Sanierung des Renaissance-Schlosses

Nach den sehr erfolgreichen Sommerkonzerten durch Mecklenburger Kirchen im vergangenen Jahr, geht i bassi parlanti mit dem neuen Programm „Merry England“ in diesem Sommer erneut auf Klangreise und macht dabei am Sa, den 25.08. um 11:00 Uhr für ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung des Schlosses Gadebusch Station in der Kirche St. Jakob und St. Dionysius.

Neben der Barock-Cellistin Majella Münz ist beim Konzert der aus Mecklenburg kommende Barock-Posaunist Karl Heinrich Wendorf zu hören, der gleichzeitig als Kulturmanager und Geschäftsführer von kultursegel die aktuelle Entwicklung der Gadebuscher Schlossanlage aktiv mitbegleitet.

Die beiden Musiker werden zusammen mit ihren musikalischen Freunden Ruth Bruckner, Orgel und Blockflöten, sowie Carl-Philipp Kaptain, Barocktenor- und Altposaune, vielfältige englische Musik aus der Renaissance bis hin zum Frühbarock wie von William Byrd, John Dowland und Henry Purcell in farbigen und abwechslungsreichen Besetzungen präsentieren.

Karl Heinrich Wendorf sagt zum Konzert: „Ich möchte Sie herzlich einladen, den Renaissance- und Barock-Klängen zu lauschen, die hoffentlich in ein paar Jahren auch im Rahmen von Konzerten im sanierten Schloss zu hören sein werden. Dafür möchten wir mit dem Benefizkonzert ein Zeichen setzen und hoffen auf Ihr Kommen sowie um Ihre Spenden, um uns dieser Vision näher bringen zu können.“

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden für die Schlosssanierung sowie für die Realisierung des Konzertes wird gebeten.

Das Benefizkonzert ist eine Kooperation zwischen dem Förderverein Renaissanceschloss und Museum e.V., der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gadebusch und i bassi parlanti.

Barockkonzert

Am Dienstag,                 

dem 03. Juli 2018,

um 19:30 Uhr ist

es soweit:

In unserer Kirche

hören wir

meisterhaft

vorgetragene

Lieder

der Barockzeit.

Karten gibt es

in der Buch-

handlung

Schnürl & Müller

und an der

Abendkasse.

Am 24.April 2018 trafen sich zum zweiten, wohl aber nicht zum letzten Mal im April Mitglieder des Fördervereins und weitere Bürger aus Gadebusch zusammen mit dem Pastor Herr Christian Schnepf auf dem Friedhof. Ziel war es, die große Müllhalde zu entsorgen. Und das wurde wirklich Zeit. In den letzten Jahren hatte sich viel angesammelt: Erde, Nadelhölzer und auch ganze Nadelbäume, Steine, auch Teile von Grabsteinen, viel Plastemüll usw. usf. Da die Entsorgung durch ein Unternehmen einfach zu teuer ist, wurden Freiwillige gesucht. Der Bauhof der Stadt stellte Technik und nahm auch den Müll ab. Aber vorher musste alles sortiert werden. Und dies war im wahrsten Sinne des Wortes einfach mühsame Hand- und Drecksarbeit. Es waren 12 Leute dabei, um den Müll zu beseitigen. Zukünftig sollen hier Container für die verschiedenen Müllsorten stehen. Aber da ist auch noch einiges zu klären.

Dank an alle Helfer. Hier einige Bilder:

 

 

 

 

 

 

Feierstunde zu Ehren des 150. Geburtstages Frau Operin Agnes Karll

am 20.März um 16:00 Uhr in der Stadtkirche Gadebusch.

Die Festrede hält Frau Christiane Berg, Mitglied des Landtages M-V.

In der Feierstunde werden neben der Würdigung der Leistungen der Oberin Agnes Karll Projektarbeiten von Schülern des Gymnasiums Gadebusch über das Leben Agnes Karlls vorgestellt.

Mit einer Andacht wird an die chrlistliche Nächstenliebe appeliert, die Agnes Karll in ihrem Leben verinnerlicht hat.

 

Bericht: Es war ein sehr informativer und schöner Festgottesdienst vor ca. 50 Besuchern. Für mich gab es viele Neues aus dem Leben der Agnes Karll zu hören und zu sehen, über ihre große internationale Bedeutung wusste ich z.B. wenig. Eine sehr gute Kurzpredigt hielt unser Pastor Christian Schnepf. Auf die aktuelle Bedeutung der Pflege insgesamt und insbesondere in Deutschland ging CDU-Landtagsabgeordnete Frau Christiane Berg ein. Schüler der Klasse 9 d des Gymnasiums stellte das Leben von Agnes Karll in Bildern und einem Gedicht sehr gut dar. Im Folgenden sehen sie Bilder der Projektarbeit der Klasse 9 d des Gymnasiums Gadebusch.                    H.Meyer

Bilder von Agnes Karll

Berufsleben Agnes Karll

Bild aus dem Leben von Agnes Karll

Leben und Tod Agnes Karl

 

 

 

 

 

 

 

Bild Agnes Karll

Lebenslauf Agnes Karll

Das Leben von Agnes Karll

Das Leben von Agnes Karll

Passionsmusik

Bild von Passionssingern

Passionssingen um 1400

Evangelische Kirche Gadebusch St. Jakobs und Sr. Dionysius 
Samstag, den 17.März 2018 18 Uhr

Passionsmusik

Texte und Musik zur Passionszeit
Werke von J.S. Bach, H. Schütz, H. Distler

Gadebuscher Kantorei
Leitung und Orgel: Annette Burmeister

Im Bild sehen sie die Darstellung von drei singenden Geistlichen (um 1400). 
So hat man sich das Singen von Passionen ab dem 15. Jahrhundert aufführungspraktisch vorzustellen.

 

Wolga-Kosaken in Gadebusch

Am 28.12.2017 um 19:30 Uhr findet in der Kirche zu Gadebusch ein Konzert der Wolga-Kosaken statt. Sie sind herzlich eingeladen. „An den Ufern der Wolga“, unter diesem Motto steht das festliche Konzert. Mit grandioser Stimmgewalt, tiefen Bässen und klaren Tenören sowie Virtuose Instrumental-Solisten präsentieren die Wolga Kosaken ein ausgewähltes Programm aus dem Reichen Schatz russischer Lieder.

Mächtige Stimmen werden Sie in das alte Russland entführen. Russische, Gesänge der orthodoxen Kirche und Volkslieder, Chor und Sologesang, Balalaikaklänge offenbaren Ihnen die,,Russische Seele“. Unter vielen anderen im Repertoire (in russischer Sprache): Werke von Rimskij Korsakov (1844 – 1908), Dimitrij Bortnjanskij (18. Jahrhundert), Gavriil Lomakin (1811–1885), Aleksej Lvov (1799 – l875), A.Fateev (19.Jahrhundert) und A. Kastalskij (1896-1926) sowie beliebte Volkslieder und Instrumentalstücke.

Hier hämmert der Schauspieler noch selbst: Henning Eggers spielt Martin Luther und brachte keine 95 Thesen, sondern ein Werbeplakat an der Tür der Stadtkirche an. Foto: Michael Schmidt

In der Stadt Gadebusch und in weiteren Orten tauchen 500 Jahre nach der Reformation vermehrt Plakate mit der Überschrift „Luther“ auf. Dafür verantwortlich sind unter anderem Schüler des Gadebuscher Gymnasiums, die mit diesen Plakaten die Werbetrommel für zwei Aufführungen in der Gadebuscher Stadtkirche rühren. Am 16. und 18. November wird ihr Stück dort zu sehen sein. Im Mittelpunkt wird dabei u.a. Henning Eggers von der Theatergruppe des Gymnasiums stehen. Denn der Elftklässler wird die Rolle des Reformators Martin Luther spielen. In den Vorstellungen wirken auch der Schulchor und der Chor der Kantorei der Kirchengemeinde Gadebusch mit.

Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Stefan Bullrich, der vom Reformator Luther fasziniert ist. „Luther hat bahnbrechendes geleistet. Denn wenn er die Bibel nicht ins kursächsische Amtsdeutsch übersetzt hätte, würden wir heute keine einheitliche deutsche Sprache haben. Er hat also eine immense Bedeutung für die Entwicklung in ganz Deutschland“, sagt Stefan Bullrich. Er hatte in den vergangenen Monaten viele Bücher gewälzt, um ein möglichst realistisches Werk auf die Bühne in Gadebusch bringen zu können. So seien viele Zitate von Luther in dem Stück enthalten. „Zwischen den Szenen wird unser Schulchor Choräle aus der Reformationszeit singen, um das Ganze auch musikalisch in die damalige Zeit zu versetzen. Luther hatte eine Vielzahl von Chorälen selbst geschrieben“, so Stefan Bullrich.

Zum Organisations-Team gehören auch Annette Burmeister (Musikalische Leitung, Orgel), Ulrike Birke und Rainer Joop (Chorleitung) sowie Miriam Kinzler, die die Theatergruppe des Gymnasiums leitet. Karten für die Aufführungen am 16. und 18. November in der Stadtkirche gibt es übrigens nicht zu kaufen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende nach der Aufführung wird gebeten.

von Michael Schmidt (Gadebuscher-Rehnaer Zeitung, 18.10.2017)

Die Ausstellung „Mecklenburgischer Reformationstaler 1549“ wurde heute in der Stadtkirche Gadebusch feierlich eröffnet. In ihr wird die Zeit vor der Reformation in Europa, die Reformation in Deutschland, Mecklenburg und in Gadebusch erzählt. Initiator der Ausstellung ist Dr. Gerhard Schotte. Dem Gadebuscher galt dann auch der besondere Dank der gut 100 Besucher der Vernissage. „Es ist außerordentlich bemerkenswert, was hier durch Dr. Schotte und seine Mitstreiter entstanden ist“, sagte Dr. Andreas von Maltzahn. Besonders beeindruckte den Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern die gelungene Verbindung des globalen Ereignisses der Reformation mit der ortstypischen Geschichte. Fazit des Kirchenmannes: „Eine wunderbare Ausstellung.“ Die Geschichte der Reformation ist auf 21 Ausstellungstafeln in Text und Bild ersichtlich. Die Besonderheit, dass hier an der Radegast der Mecklenburger Reformationstaler im Jahr 1549 geprägt wurde, inklusive. Öffnungszeiten: bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

von Holger Glaner (Gadebusch-Rehnaer Zeitung: 08.06.2017)

Ein goldener Kelch mit den Insignien alten Adels: „14 Kreise auf gegittertem Felde, das Symbol derer von Bülow“, sagt Gerhard Schotte. Der Gadebuscher ist einer der Organisatoren der Ausstellung „500 Jahre Reformation“, die am 7. Juni in der Gadebuscher Stadtkirche öffnet. Der Kelch ist ein Gefäß von ungemeiner geschichtlicher Bedeutung für die alte Münzstadt. „Er steht für den Abendmahlstreit in unserer Kirche“, erzählt Schotte weiter. Eine Geschichte, in der sich der papsttreue katholische Pfarrer und der lutherische Pastor um die neue Ausrichtung der Kirche im Streit gegenüberstehen.

Behutsam schützen Klaus Leuchtemann, Reiner Sterzik und Gerhard Schotte (v.l.) den vergoldeten Kelch aus der Reformationszeit in der Gadebuscher Kirche. Um das besondere Ausstellungsstück ranken sich zahlreiche Geschichten. Der kostbare Kelch wird nur zeitweise ausgestellt. Fotos: Volker Bohlmann


Eine Besonderheit, um die auch Reiner Sterzik vom Förderverein der Kirche zu Gadebusch sowie Gastronom und Mitorganisator Klaus Leuchtemann wissen. Nach vier Jahren Vorbereitungsphase gestalten sie die Ausstellung. „Gerade halten, nach rechts und nun absetzen“ – Klaus Leuchtemann dirigiert seine Mitstreiter beim Absetzen der gläsernen Schutzhaube. Darunter befindet sich zumindest zeitweise der Gadebuscher Kelch. Datiert auf die Reformationszeit 15./16. Jahrhundert und mit Spendengeldern restauriert.

„Wir zeigen nicht allein Historisches, sondern präsentieren Geschichtliches mit aktuellen Bezügen“, sagt Klaus Leuchtemann. Wie das funktionieren kann, das ist auf 21 sehenswert gestalteten Ausstellungstafeln in Text und Bild ersichtlich. Fakten und Anekdoten reihen sich aneinander. Die Geschichte der Münzstadt und die Besonderheit, dass hier an der Radegast der Mecklenburger Reformationstaler im Jahr 1549 geprägt wurde, dürfen nicht fehlen. „Mit diesen Ereignissen und der aktuellen Ausstellung gehört auch Gadebusch zu den geschichtsrelevanten Orten in Deutschland“, so Schotte. Die am 7. Juni öffnende Ausstellung „Die Geschichte der Reformation in Deutschland, Mecklenburg und Gadebusch“ bringt dies auf anschauliche Art und Weise auf den Punkt. Im Jahr 1549 verkündete Herzog Albrecht I. auf dem Sternberger Landtag den Protestantismus. Noch im gleichen Jahr ließ er in Gadebusch den Reformationstaler prägen.

Blick in die Ausstellung in der Kirche

„Die Ausstellung in der Stadtkirche zeigt den historischen Taler, die reformatorische Kunst der Terrakottendarstellung, wie sie am Gadebuscher Schloss zu finden sind“, so Schotte. Auch die Ökumene, das heutige gemeinsame Wirken der katholischen und evangelischen Kirchen wird gezeigt. Darüber hinaus beteiligt sich die schwedische Partnerstadt Åmål an der aktuellen Schau.

Neben dem Organisationsteam erwarten die Stadtväter von Gadebusch eine entsprechende Resonanz auf die Ausstellung. Gadebusch leistet finanzielle Unterstützung, ebenso die Sparkasse für die Nachprägung des Reformationstalers in 999er Silber. Geöffnet ist die Ausstellung vom 7. Juni bis 31. Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

von Volker Bohlmann (Gadebuscher-Rehnaer Zeitung, 31.05.2017)

Reformationstaler Nachprägung

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