Nachprägung des Reformationstalers von 1549

Münze im Holz Etui

Münze im Holz Etui

Passend zum 500 jährigen Reformationsjubiläum 2017 erscheint eine Nachprägung des Reformationstalers von Mecklenburg aus dem Jahre 1549. Im selbigen Jahr wird auf dem Sternberger Landtag das offizielle Bekenntnis Mecklenburgs zur Reformation durch die beiden Herzöge, Johann Albrecht I. und seinem Onkel Heinrich V. mit Rückendeckung der Stände verkündet. Auf einem Monumentalbild in der Sternberger Turmkapelle ist dieser Moment festgehalten. Das war ein Affront gegen den Kaiser Karl V., der eine Rückkehr zum katholischen Glauben forderte. Damit reiht sich Herzog Johann Albrecht I. in das Bündnis der protestantischen Fürsten ein, die 1555 den Augsburger Religionsfrieden erzwangen.

Noch im gleichen Jahr der Verkündung ließ der Herzog zwei Taler in seiner Münzstätte in Gadebusch vom Münzmeister Bernhard Junkelingk prägen. Der sogenannte Reformationstaler zeigt auf der Vorderseite das Brustbild des Herzog Johann Albrecht mit hohem Hut und folgender Umschrift

Münze mit Pappeetui

Münze mit Pappeetui

DOMINE NE DA INIMICIS VERBI TVI LETITIAM

HERR, gib den Feinden deines Wortes keine Freude

Solch ein Wahlspruch ist reformatorisches Gedankengut. Mit dieser Münze hat der mecklenburgische Herzog 32 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg das Bekenntnis von 1549 zur lutherischen Lehre erklärt und propagiert. Im oberen Teil des Talers ist ein Eichenblatt, das Zeichen des Münzmeisters, zu erkennen.

Die Rückseite der Münze zeigt das fünf-feldige mecklenburgische Landeswappen, über das drei Herrschaftshelme prangen. Die fünf Wappenbilder stehen für das Herzogtum Mecklenburg, die Herrschaft Rostock, Werle, Stargard und die Grafschaft Schwerin. Die Umschrift lautet:

JOHAN(nes) ALBER(tus) D(ei) 1 5 4 9 G(radial) DVX MEGAPO(ensis)

Johann Albrecht von Gottes Gnaden Herzog von Mecklenburg

Eine limitierte Nachprägung von 200 Taler erfolgt in 999 Feinsilber. Neben der Silberprägung wird eine Auflage in eisenversilberten Form in gleicher Größe und Aussehen angeboten. Beide Taler sind in einem mahagonifarbenen Holzetui verpackt.

Der Originaltaler von 1549 wurde bereits 1999 in einer Ausstellung (Kunst in der Reformation) im Staatlichen Museum Schwerin zum Anlass 450 Jahre Reformation in Mecklenburg gezeigt. Nun erscheint er als Nachprägung in einer hochwertigen Ausführung auf dem Markt.

Rückseite Münze

Rückseite Münze

Vorderseite Münze

Vorderseite Münze

Preise:

  • Silbertaler (999 Silber) im Holzetui 50 € (Auflage 200 limitiert)
  • versilberter Taler im Holzetui 20 €
  • versilberter Taler im Pappetui 15 €

Die Nachprägung ist ein Beitrag des Kirchenfördervereins der Stadtkirche zu Gadebusch mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg Nord-West. Der Erlös des Verkaufs dient einem gemeinnützigen Zweck, der Restaurierung eines Öltafelbildes aus dem 16. Jahrhundert. Das Bild zeigt den mecklenburgischen Herzog und schwedischen König Albrecht III. (gest. 1412) mit seinem Sohn Albrecht V.

Kontaktadresse:

Förderverein der Stadtkirche zu Gadebusch
Internet:

http://kirche-gadebusch-fv.de

E-Mail:

info@kirche-gadebusch-fv.de

Addresse:

Reiner Sterzik
Steinstrasse 20
19205 Gadebusch

Tel.:

03886/212249

Reformationstaler Nachprägung

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